Skatehalle: Mediation soll Lösungen finden
Die SPD-Fraktion sieht in einem Mediationsverfahren zwischen Stadt, dem Träger der Skatehalle und den Jugendlichen ein geeignetes Verfahren, den derzeitigen Interessenswiderspruch um die Verwendung des alten Supermarktes in der Aachener Straße gütlich zu einigen. Grundlage dieser Mediation soll eine intensive Prüfung der Stadtverwaltung sein, in dem potentielle Alternativstandorte und die derzeitige Skatehalle eingehend auf ihre Tauglichkeit und Finanzierbarkeit geprüft werden sollen. Die SPD stellt hierzu im kommenden Stadtrat einen Antrag zum Verfahrensablauf.
„Der SPD liegt der Erhalt des vorbildlichen Jugendprojekts Projekt X sehr am Herzen. Die Skaterinnen und Skater haben dort Tolles selbst geschaffen, das müssen wir sichern. Doch zurzeit fehlen noch ausreichend valide Informationen, um zu entscheiden, an welchem Ort die Skatehalle zukünftig fortbestehen soll. Ziel des Antrags ist es daher, eine solide Diskussionsbasis und ein geeignetes Verfahren zu finden, um gemeinsam über die Zukunft zu beraten“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Sven Teuber.
Insbesondere im Mediationsverfahren zwischen den betroffenen Gruppierungen sieht die SPD eine besondere Chance: „Die Konflikte der letzten Zeit um die Stadtentwicklung Triers zeigen immer deutlicher, dass Schnellschüsse kontraproduktiv sind. Wir müssen uns die Zeit nehmen, gut beratene Entscheidungen zu treffen. In einem solchen Verfahren sollen die vielfältigen und teilweise widersprüchlichen Interessen unter Einbezug der Betroffenen auf Augenhöhe abgewogen werden. Die Mediation zur Skatehalle kann somit auch als allgemeines Vorbild für die Stadtentwicklung dienen“, ergänzt der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Stadtratsfraktion Markus Nöhl.
(Pressemitteilung vom 10. Februar 2012)
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