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Wasser- und Schifffahrtsamt muss bleiben!

Wasser- und Schifffahrtsamt muss bleiben!

Die SPD-Stadtratsfraktion setzt sich für den Erhalt des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Trier ein. So stellt sie für die kommende Stadtratssitzung am 31. Januar eine Resolution, in dem der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung aufgefordert wird, Planungen zur Zusammenlegung der beiden Wasser- und Schifffahrtsämter in Trier und Saarbrücken einzustellen.
Derzeit steht die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes vor einer Neuorganisation. Im Zuge dieser Überlegungen sollen zum Beispiel Ämter, Außenbezirke und/oder Bauhöfe aufgelöst bzw. zusammengelegt werden.
Jedoch ist nach Auffassung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ist die Mosel aufgrund des auf ihr beförderten Transportvolumens als Vorrangwasserstraße anzusehen. Dieser Kategorisierung ist nicht zuletzt mit dem Erhalt eines Wasser- und Schifffahrtsamtes an der Mosel – nämlich in Trier – Rechnung zu tragen.
Nach Auffassung der SPD-Stadtratsfraktion besteht bei den zurzeit vorgenommenen Überlegungen zur Zusammenlegung der beiden Wasser- und Schifffahrtsämter die Gefahr, dass das neue Amt in Saarbrücken angesiedelt wird und der Stadt Trier damit weitere qualifizierte Arbeitsplätze verloren gehen. Derzeit sind im Amt Trier ca. 220 Tarifbeschäftigte, 30 Beamtinnen und Beamte, sowie 22 Auszubildende beschäftigt.

Die Fraktion der Sozialdemokratischen Partei im Trierer Stadtrat erklärt sich solidarisch mit den Beschäftigten des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Trier und unterstützt sie bei ihrem Bemühen um den Erhalt des Wasser- und Schifffahrtsamtes.

Detlef Schieben
Arbeitsmarktpolitischer Sprecher